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Seitdem ich mich vor ein paar Tagen entschieden habe, die niedliche Gang zum Monsters of Spex nach K?ln zu begleiten, durchfahren mich regelm??ig kleine Sch?be der Vorfreude. Ich kann es kaum erwarten, mit den M?dels auf die Reise zu gehn und ein ganzes Wochenende lang das Klassenfahrtsgef?hl auszukosten. Au?erdem wird es toll sein, einige Leute wiederzusehn, die ich EWIG nicht mehr gesehn habe, wie N. so treffend schrieb.
Au?erdem werd ich Annie live sehn!
8.7.05 23:33


Manchmal f?hren mich meine Gedankenl?ufe zuf?llig in Regionen meines Ged?chtnisses, die ich nicht sehr oft aufsuche und mir kommen Menschen in den Sinn, die aus den verschiedensten Gr?nden nicht mehr an meinem Leben teilhaben. Bei einigen bedaure ich es sehr, da? sich unsere Wege trennten, z.B. bei meinem ehemaligen Kollegen M. oder bei S., einem der tollsten Typen ?berhaupt. Es gibt nat?rlich noch unz?hlige andere, die ich an dieser Stelle aufz?hlen k?nnte - in den letzten Tagen musste ich aber an diese beiden besonders oft denken.
S. war Thema als Motzi und ich nach dem Saufen in der Schanze gemeinsam zum Fischmarkt liefen und wir uns ?ber M?nner unterhielten. M. wurde mir ins Bewu?tsein gerufen, weil ich mich daran erinnerte, wie er mir einfach so die erste Kinderzimmer-Productions-Platte schenkte, nachdem wir ?ber Musik gesprochen hatten und ich erw?hnte, da? ich Kinderzimmer Productions klasse finde. Er meinte, er w?rde sie eh nicht mehr h?ren, brachte sie am n?chsten Tag mit und stellte sie mit einem Post-it versehen ("Das ist Britta H. ihre Pladde") zu meinem Fach.

In einem ung?nstigen Verh?ltnis dazu stehen nervende oder unangehme Leute, die meine Aufmerksamkeit in kleinem oder gro?em Ma?e beanspruchen, obwohl das eher l?stig ist und ich sehr gut auf ihre Anwesenheit verzichten k?nnte. Ich sollte mich bem?hen, die Balance dahingehend zu verschieben, da? die Menge der Idioten m?glichst klein ist - leider kann man das nicht immer beeinflussen. Wie Morrissey schon so passend bemerkte:

In my life
Why do I give valuable time
To people who don?t care if I live or die?
11.7.05 18:58


Die menschliche Psyche ist eine wahrhaft wunderliche Konstruktion: In Zusammenarbeit mit ihrer Zwillingschwester Fantasie und Stiefbruder Intellekt kann sie ganze Welten erschaffen und wieder zusammenbrechen lassen. Sie macht es m?glich, da? man mit Hilfe von ein paar Eckpunkten die Illusion eines Zustandes erzeugt, welche echte Gef?hle hervorruft. Und selbst nach Zerst?rung dieses Luftschlosses sind die Gef?hle noch greifbar.
Was mich dabei wirklich in Erstaunen versetzt ist die Feststellung, da? man sich nach diesen Placebo-Gef?hlen so sehr sehnen kann und ich fast in Versuchung bin, wider besseren Wissens eine Dummheit zu begehen.
15.7.05 23:20


"Bist Du die Britta, die Schwester Beat?" Irgendwie seltsam, was f?r S?tze man manchmal mitten im Party-Smalltalk zu h?ren bekommt. ?berraschend vor allem, wenn einem vorher nicht bewu?t war, da? das Gegen?ber ebenfalls bei Intro eingeloggt ist.
Andere Party-Impressionen: Es ist viel zu hei? und zu voll, ich mag mich kaum vom Fleck bewegen. Das ist aber auch nicht n?tig, da ich eh mit halber Kraft feiere und mich nicht betrinken will, also Getr?nkeversorgung und -entsorgung zweitrangig ist. Gespr?chspartner gibt es gen?gend, wenn der eine den Standpunkt verl?sst, kommt wenig sp?ter der n?chste. In der Zwischenzeit gen?gt es mir, die anderen zu beobachten und herumzugr?beln, ob mich tats?chlich seine Blicke suchen oder ich mir das nur einbilde - nat?rlich ergebnislos.
Nach einem erfrischenden Gespr?ch mit M. und ein wenig mehr Smalltalk noch zum Abschlu? mit einer der Gastgeberinnen Sympathiebekundungen ausgetauscht und mit gemischten Gef?hlen den Heimweg angetreten. Ich mag den Heimweg am Hafen entlang und normalerweise versetzt mich die Kulisse mit beleuchteten Docks und Kr?nen in euphorische Stimmung. F?r meinen Geschmack sind aber zuviele unangenehme betrunkene Kiezg?nger unterwegs und einmal bleibt mir fast das Herz stehn, als einer etwas hinter mir entdeckt und auf mich zugeht, erst im letzten Moment ausweicht.
17.7.05 10:24


Ich versuch's mal mit gl?cklich sein. Bisher gelingt mir das ganz gut, wenn man davon absieht, da? ab und zu die Ersch?pfung mein Gl?ck tr?bt.
In den letzten Tagen konnte ich ein bi?chen ?ben, mich ?ber Komplimente zu freuen und nicht traurig dar?ber zu sein, da? ich eigentlich lieber andere Sachen h?ren w?rde. Denn das ist eine bescheuerte Angewohnheit, die ich leider zur Grundhaltung gemacht habe. Wie Mitzi so richtig anmerkte: Ich habe einen verdammt gro?en Haufen Gr?nde, mich toll zu f?hlen und ich werde mein bestes geben, nicht mehr wie hypnotisiert den k?mmerlichen Haufen mit gegenteiligen Gr?nden anzustarren.
20.7.05 11:54


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