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Noch gar kein Eintrag im neuen Jahr und auch w?hrend Weihnachten hab ich mich rar gemacht. Das lag vor allem daran, da? ich soviel um die Ohren hatte und mir die n?tige Ruhe fehlte zum Reflektieren. Insofern ist es bezeichnend, da? ich nur wieder zum Bloggen komme, weil mich eine Erk?ltung niedergestreckt hat. Und w?re meine Stimme nicht so in Mitleidenschaft gezogen worden, s??e ich jetzt wahrscheinlich kr?nkelnd auf der Arbeit...
So, jetzt aber wieder zur?ck auf's Sofa mit einer sch?nen Tasse Tee.
7.1.05 15:46


Ich m?chte endlich diesen Zustand des emotionalen Winterschlafs ?berwinden. Gelegentlich blitzt ein Funke des leidenschaftlichen Menschen hervor, der ich eigentlich bin - aber das ist noch l?ngst nicht genug. Es ist zu bef?rchten, da? ich durch meine Gr?blereien nicht aus dieser Misere herauskomme, sondern nur noch tiefer ins Schlamassel gerate.
Wie kann ich unbeschwert Spa? haben, wenn ich dauernd ?ber meine Lage reflektiere und durch mangelnde Entscheidungsfreudigkeit zum Stillstand komme?
15.1.05 03:06


S. hatte gestern Geburtstag und uns zu diesem Anlass in ihre neue Wohnung in St. Georg eingeladen. Neben N. waren noch ein paar Kollegen anwesend und es gab Chili con Carne, Taboul? und zum Nachtisch Brownies.
Es war eine ganz lustige Runde, bis dann gegen 22h s?mtliche Kollegen auf einmal aufbrachen und wir zu dritt ?brig blieben. S. wurde merklich bedr?ckter und auf gezieltes Nachfragen von N. r?ckte sie damit raus, da? sie entt?uscht dar?ber war, da? zum einen ihre Mutter ihr noch nicht telefonisch gratuliert hatte und sie au?erdem gern ausgelassener gefeiert h?tte und dem eher ruhigen Verlauf des Abends nicht soviel abgewinnen konnte.
Ich f?hlte mich ein wenig hilflos, da wir anscheinend nicht in der Lage waren, S.'s Laune zu bessern. Mein Einwand, da? wir uns bei dem Wetter ganz sch?n ?berwinden mussten, ?berhaupt noch vor die T?r zu gehn und das nur ihretwegen taten, war ihr auch nur ein schwacher Trost.
Solche Stimmungen kenne ich nur zu gut und deshalb war mir bewu?t, da? es sich dabei wahrscheinlich um generelle Unzufriedenheit handelte, die wir h?chstens ein kleines wenig lindern konnten und nicht vollends stillen. Gerade das macht es aber so schwierig, damit umzugehn.
21.1.05 12:55


Arbeit, Fernsehen, Schlafengehen, So macht das Leben keinen sinn. Auch, wenn ich Fernsehen heute ausgelassen habe, kann ich dieses einpr?gsame Blumfeld-Zitat aus ganzem Herzen unterstreichen.
Mich macht diese sinnentleerte, enervierende, monotone Arbeit kaputt und ich halte das bestimmt nicht mehr lange durch, ohne v?llig durchzudrehen. Vielleicht k?ndige ich wirklich einfach und versuche, mich so durchzuschlagen - aber mein Sicherheitsbed?rfnis l?sst das wohl nicht zu... Zumindest nicht, bevor ich etwas gefunden habe, mit dem ich mich einigerma?en passabel durchschlagen kann.
25.1.05 01:03


Die zweite bewusste Wahrnehmung heute nach dem Weckerklingeln war der strahlend helle Mond, der selbst durch die Vorh?nge eine unglaublich intensive Wirkung hatte. Ich ging sofort ins Wohnzimmer, um ihn mir in Ruhe anzugucken und war fasziniert von diesem perfekten Vollmond, bei dem ich die Krater auf der Oberfl?che erkennen konnte - oder es mir zumindest einbildete.
Leider blieb mir nicht lange Gelegenheit, staunend in Ehrfurcht stehen zu bleiben, da mich der Alltag einholte und ich mich gezwungen sah, aufzustehen.
Auf dem Weg zur Arbeit wurde ich allerdings f?r das fr?he Aufstehn nach wenig erholsamen Schlaf entsch?digt. Es war zwar bitterlich kalt, aber daf?r fast schon schmerzhaft klar und sonnig. Der stechend blaue Himmel lie? die Umrisse der Geb?ude besonders scharf konturiert erscheinen. Und ich dachte die ganze Zeit: Ich will den lieben langen Tag nur durch die Gegend laufen und mir die Stadt angucken.
26.1.05 23:06


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