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Der heutige Tag bot fast alle Voraussetzungen daf?r, eine unbeschwerte Zeit zu verbringen. Nach dem Ausschlafen morgens lange im Schlafanzug rumgehangen, bescheuerte Sendungen gesehn und bei Intro Nachrichten ausgetauscht.
Am fr?hen Nachmittag mit K. zum Caf? Hensel spaziert und dort zusammen mit N. die Sonne nebst Hafenblick genossen. Nach einer Weile Richtung Reeperbahn gebummelt und weiter in die Schanze, mit einem Zwischenstop bei Deniz, um mal wieder eine seiner g?ttlichen Spinat-Schafsk?se-Pide zu essen.
Der obligatorische Besuch bei Zardoz hatte zwar nicht zur Folge, da? wir mit einer der blau-silbernen T?ten den Laden verliessen - aber sch?n war das Plattendurchw?hlen allemal.
Man d?rfte also meinen, da? es mir besser nicht gehen k?nnte nach diesem herrlichen Sommertag. Allerdings h?ngt ?ber dieser sch?nen Stimmung drohend der Schatten einer m?glichen Entt?uschung, auf die ich insgeheim schon vorbereitet bin.
2.8.04 19:52


Der Tod scheint unbegreiflich - vor allem, wenn man direkt mit ihm konfrontiert wird. Ich realisiere nur sehr langsam, da? ich Jens nie wieder sehen werde, diesen liebensw?rdigen, offenen, begeisterungsf?higen Menschen. Die Nachricht von seinem Tod hat mich sprachlos gemacht und auch jetzt erscheinen alle Worte unpassend, die mir in den Sinn kommen.
Ich bin froh, da? ich mich gestern Abend noch mit ein paar anderen getroffen habe, denen es ?hnlich geht und mit denen ich geschwiegen, sowie ?ber Jens gesprochen habe. Alleine und zuhause h?tte ich das nicht so gut ausgehalten.
4.8.04 09:10


Es ist wohl schier unm?glich, sich mit Hilfe des Verstandes ?ber seine Gef?hle Klarheit zu verschaffen - zumindest habe ich schon des ?fteren die Erfahrung gemacht, da? dieser Versuch kl?glich gescheitert ist. Nichtsdestotrotz versuche ich es st?ndig auf\'s Neue und st?rze mich damit in ein selbst verursachtes Gef?hlswirrwarr.
Obwohl ich nicht daran interessiert bin, mir selbst etwas vorzugaukeln, passiert das leider ?fter, als mir lieb ist. Anders ist nicht zu erkl?ren, da? ich nach dem gestrigen kl?renden Gespr?ch regelrecht blendend gelaunt bin und mich gest?rkt f?hle trotz der Abfuhr.
Ich f?hle mich sogar so gut, da? ich deshalb ein schlechtes Gewissen habe. Wie kann ich mich gut f?hlen, wenn Jens so sehr fehlt und mich das traurig macht? Aber zu den Wesensz?gen von Trauer geh?rt sicherlich auch das Erinnern an die gesch?tzte Person und der ?bergang von fassungsloser Traurigkeit zu wehm?tiger Akzeptanz.
5.8.04 10:35


Ausgehfertig und bereit, die Welt zu erobern oder zumindest eine ganze Menge Spa? zu haben. Zu dumm, da? man dieses erhebende Gef?hl nur in sehr kleinen Dosierungen bekommt.
7.8.04 20:53


Da hat mir die Vorfreude und die damit einhergehende hohe Erwartungshaltung einen kleinen aber bestimmten Strich durch die Rechnung gemacht. Der Abend war ansich sehr nett und spa?ig - er wies allerdings ein paar winzige und doch entscheidende Makel auf.
Auf dem Rathausmarkt war es total voll, lauter betrunkene Teenies besch?ftigten die Sanit?ter und ?berall lagen Scherben rum. So standen wir die meiste Zeit abseits hinter der B?hne und bekamen von den Beatstakes nicht mehr als ein dumpfes Gewummere mit.
Nach einem erfrischenden Spaziergang auf den Kiez fanden wir ein leeres Mandarin Kasino vor und statteten erstmal der Esso-Tanke einen Besuch ab. Sp?ter trudelten nach und nach bekannte Gesichter ein und die Party ging gut los mit einem tanzbaren Set von J.
Es h?tte ewig so weitergehn k?nnen, w?re es nach mir gegangen. Aber da es nat?rlich nicht nach meinem Willen ging, wurde es immer voller, stickiger und der Tanzwettbewerb zog sich ewig hin. Also machte ich mich viel fr?her als erwartet auf den Weg nachhause, ohne das Gef?hl gehabt zu haben, einen perfekten Abend zu erleben. Allerdings war es auch so schon recht fein - man kann ja kaum davon ausgehn, da? immer die eigenen Erwartungen erf?llt werden. Im Gegenteil, ich mache allzu oft die Erfahrung, da? dies eben gerade nicht der Fall ist...
8.8.04 04:50


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