schwester-beat
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
    lucy
    - mehr Freunde


Links
   Schöne Photographien von Kirsten
   Eavo Varioles macht auch schöne Photos
   Intro - Musik und so vieles mehr
   Spex - Popkultur at its best
   UKF - Unser Kleines Fanzine
   Mitzi Palenkes stilvolles Blog
   Lucy und ihre ganz besondere Weltsicht
   Frau Klatschmohnfraus Pop Perlen Potpourri
   Pete Fowlers Monsterismus
   Sorgenbrecher - kuschelige Kneipe auf dem Hamburger Berg


http://myblog.de/schwester-beat

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
?ber der Neustadt h?ngt eine orange-gr?uliche Wolkendecke und verbreitet Weltuntergangsstimmung. Die passt vorz?glich zu meiner Jammerlappenstimmung: Eine Erk?ltung k?ndigt sich an, ich bin wahnsinnig verspannt und f?hl mich sehr einsam. Gar nicht so einfach, da nicht zu resignieren - vielleicht wein ich nachher ein bi?chen in mein Kissen, das k?nnte helfen. Nat?rlich ist das Quatsch, was mich aber nicht vom Weinen abhalten wird. Warum bin ich nur so eine Heulsuse??
1.7.04 21:35


Hab ne doofe Mikro-Erk?ltung. F?hle mich hundselend, meine Nase ist ein bi?chen dicht und mich plagen Halsschmerzen - aber dolles Husten und Schniefen bleibt bisher aus.
Ich nehm mal an, dieser seltsame Zustand ist daf?r verantwortlich, da? ich schon den zweiten Tag hintereinander vorm Weckerklingeln aufwache, obwohl ich noch nicht wirklich ausgeschlafen bin.
Im Traum war ich bei meinen Eltern, sa? mit Mitzi und J. in der K?che und hab Pl?ne geschmiedet, campen zu gehn. Dabei hasse ich Camping! Irgendwann waren noch meine Kollegin C. mit einem Gast aus Kanada und eine andere Kollegin da, die im Keller W?sche gewaschen hat. Warum ich nun gerade davon tr?ume, ist mir ein R?tsel. Ginge man nach dem, was mich gerade so besch?ftigt, m?ssten andere Personen in meinen Tr?umen vorkommen...
Habe gestern wie verr?ckt rumgegr?belt und es hat mich fast wahnsinnig gemacht. N. hat recht: In dem Moment, wo ich mir nicht mehr soviele Gedanken mache, kommt die L?sung viel eher. Sie hat die Formulierung "wird es sich zum Guten wenden" gebraucht - daran mag ich olle Pessimistin ja nicht wirklich glauben.
3.7.04 08:02


Es ist immer noch April in Hamburg. Heut Mittag mit meiner Mutter entspannt in der Sonne auf der Terasse gesessen und kaum bin ich zur?ck in der Stadt, bricht ein mittelgro?es Unwetter aus, von dem ich gl?cklicherweise nur noch die Ausl?ufer mitgekriegt habe. Inzwischen hat es sich wieder aufgeklart und der sonnige Abend l?dt verlockend dazu ein, spazierenzugehn. Ich habe kein gutes Gef?hl dabei, ihm diesen Wunsch abzuschlagen, aber allein mag ich nicht rausgehn und mir f?llt keiner ein, der spontan Zeit h?tte. Zu sp?t kommt mir der Gedanke, ich h?tte T. bis zur Bahn begleiten und dann noch einen Schlenker Richtung Planten un Blomen machen k?nnen.
Den fr?hen Abend hab ich mit T. gekocht und bis eben in der K?che gesessen und gequatscht. Nach diesem unterhaltsamen Treffen frage ich mich, warum ich sie nicht ?fter sehe - ich mag T. n?mlich sehr gern und wir haben gen?gend Ber?hrungspunkte, was die Freizeitgestaltung angeht. Das wiederum f?hrt zu der Frage, warum es mir mit einigen anderen Freunden und Bekannten ?hnlich geht. Vielleicht w?rde ich mich nicht ganz so eigenbr?dlerisch f?hlen, wenn ich mehr Energie in die Pflege meiner sozialen Kontakte stecken w?rde. Wobei es nat?rlich nicht so ist, da? ich zu wenig Freunde habe oder selten weggehe - aber ich mag es einfach nicht, einen vollgepackten Terminkalender zu haben und brauche Zeit f?r mich allein. Ich sch?tze, das Bed?rfnis, allein zu sein ist bei mir st?rker ausgepr?gt als bei anderen. Das eigentliche Problem ist also wahrscheinlich, da? im Allgemeinen zu wenig Zeit daf?r ?brig bleibt, all die Leute zu sehn, die man mag.
Andererseits w?rde ich nicht so oft Gelegenheit zum Gr?beln bekommen, wenn ich einen volleren Terminkalender h?tte - was wohl etwas positives w?re. Insofern keine g?nzlich schlechte Idee...
5.7.04 20:52


War eben doch noch drau?en. Die Rastlosigkeit wurde unertr?glich und ich bin kurzentschlossen einfach raus und ziellos durch die von der Abendsonne beleuchtete Innenstadt gegangen. Es hat mir gefallen, an jeder Kreuzung neu zu entscheiden, wo es l?ngs gehen soll. Eine unendliche Reihe an kleinen Entscheidungen, die mich schlie?lich doch nach einer Dreiviertelstunde schon nach Hause f?hrte. Obwohl ich das Gef?hl hatte, dieses Spiel stundenlang fortf?hren zu k?nnen, trieb mich die Vernunft zeitig heim. Vielleicht auch keine so gute Idee, meine nachdenkliche Stimmung durch die menschenleere und doch belebte Stadt und das ungest?rte Gedankennachh?ngen zu forcieren.
Haha, und schon mach ich hier munter weiter und dreh mich reflektierend im Kreis - wenigstens kann ich mich dar?ber noch am?sieren... Wenn mich jemand dabei erwischt, da? ich heute nochmal schreibe, dann gibt\'s hoffentlich ordentlich was auf die Finger!
5.7.04 22:10


Mir geh?ren die Finger abgehackt, ich kann\'s nicht lassen. Technisch gesehn ist es zwar nicht mehr derselbe Tag, aber es ist hirnrissig, nach Mitternacht von "gestern" zu sprechen, so lang man noch nicht schlafen war.

Es macht mich verr?ckt, da? man im zwischenmenschlichen Bereich so sehr auf\'s Taktieren angewiesen ist. Das beschr?nkt sich nicht nur auf romantische Beziehungen, aber in solchen ist es besonders nervenaufreibend. Ein alter Hut f?r die meisten und keineswegs eine neue Erkenntnis - aber wenn man mal wieder mittendrin im Schlamassel steckt, dann grinst einen diese stillschweigend vereinbarte ?bereinkunft st?ndig h?hnisch an.
Am meisten ?rgert mich jedoch, da? ich mich dem nicht (v?llig) entziehen kann.
6.7.04 01:05


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung