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Es f?hlt sich komisch an, privates quasi-?ffentlich kundzugeben. Ich bin es durch die Online-Community von Intro.de zwar schon ein bi?chen gew?hnt, etwas von mir zu geben, was ein paar Dutzend Leute lesen (k?nnen) - allerdings schreibe ich dort meine S?tze nicht so ins Leere hinein, wie es hier der Fall ist. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich nur f?r mich schreibe oder ob ich m?chte, da? es noch jemand anderes liest. Interessant sind die Dinge, die hier vielleicht mal stehen m?gen, wahrscheinlich eh nur f?r diejenigen, die mich auch pers?nlich kennen.

Mir gef?llt der Gedanke daran, einen Teil meiner kruden ?berlegungen zu kanalisieren, anstatt sie immer wieder verfl?chtigen zu lassen. Ich merke mit zunehmendem Alter, wie schwer es mir f?llt, mich an manche Dinge zu erinnern. Als ich beispielsweise gestern einen Fragebogen zur "Hamburger Schule" ausf?llen wollte, mochte mir nicht mehr einfallen, wann mir dieser Ausdruck das erste Mal begegnet ist. Eine relativ unbedeutende Nebens?chlichkeit, die mir allerdings vor Augen f?hrt, da? mein Ged?chtnis beim Selektieren immer mehr Informationen verwalten mu?.

Jetzt werde ich den ersten Versuch des Bloggens aber sein lassen und weiter putzen - diesen verregneten Fr?hlingstag, der seinen Namen nicht verdient hat, kann man fast nicht besser nutzen, als seine Wohnung in Schu? zu bringen.
4.6.04 19:23


Ich wei? nicht so recht, was ich mit meinem sch?nen freien Freitagabend machen soll. Einerseits dr?ngt es mich danach, etwas n?tzliches zu erledigen und andererseits w?rde ich gern entspannen. Ich renn von einem Zimmer ins andere und r?um mal hier ein paar Zeitschriften weg, pack dort einige CDs vom Reise-Etui in ihre H?llen zur?ck, schmei? ?berfl?ssige Notitzzettel ins Altpapier, setzt mich f?r drei Minuten an den PC, um lustlos von einem Fenster ins n?chste zu wechseln, steh wieder auf und so geht das immerfort.

Vielleicht sollte ich den Computer einfach aus machen. Mich packt aber eine komische Angst, da? ich mich dadurch von der Welt abgeschnitten f?hle. Ich bin gern allein, aber manchmal brauche ich das Gef?hl, da? ich irgendwie Menschen erreichen kann, wenn ich es will - und sei es nur auf die fade virtuelle Art.
4.6.04 22:45




Das ist eine der wunderbar phantasievollen Kreaturen, die Pete Fowler sich f?r sein Monster-Universum ausgedacht hat. Seit er f?r die Super Furry Animals die Gestaltung ihres zweiten Albums "Radiator" ?bernommen hat, bin ich ein Fan von seinen gr??tenteils skurril anmutenden Figuren.
5.6.04 01:13


Heut wieder vorm Weckerklingeln aufgewacht, aber den Weg aus dem Bett erst ne Dreiviertelstunde sp?ter gefunden. Durch die geschlossenen Vorh?nge liess sich schon erahnen, da? es nicht ganz so grau wie gestern sein w?rde und tats?chlich schaut hier und dort die Sonne nebst ein paar Fetzen blauen Himmels hervor.
Nachdem ich bereits dem Supermarkt mit den komisch schr?g stehenden Regalen einen Besuch abgestattet habe, bleibt mir noch Zeit zum Rumtr?deln und Musik h?ren, bevor ich zur Arbeit mu?. Mit Cibelle versuch ich, ein bi?chen sommerliche Stimmung zu verbreiten.
5.6.04 10:45


Mal wieder als erste die Party verlassen, weil ich sonst morgen beim Arbeiten die Augen nicht offen halten kann. Ich k?nnte nat?rlich l?nger bleiben und daf?r die n?chtliche Computersession weglassen - aber irgendwie brauche ich die, um ein bi?chen zur Ruhe zu kommen und weil es sich auf angenehm ruhige Weise gesellig anf?hlt.
Ich habe es genossen, so viele meiner Freunde und Bekannten zu sehn heut Abend und h?tte mich gern l?nger mit ihnen unterhalten (zumal ich nicht mit allen ausf?hrlich gesprochen habe). Aber irgendwann wurde es mir zu laut und verraucht und es geriet zur immensen Anstrengung, sich zu unterhalten.
Au?erdem ziehe ich es manchmal vor, schriftlich zu kommunizieren: Bei einer Unterhaltung von Angesicht zu Angesicht wirkt es merkw?rdig und kann zu Mi?verst?ndnissen f?hren, wenn ein Gespr?chspartner l?ngere Pausen macht, weil er in Gedanken ist. Ich glaube, ich wirke des ?fteren sehr gelangweilt oder abwesend, wenn ich mich mit jemandem unterhalten. Vorhin wurde mir z.B. ein Bekannter von N. vorgestellt, dem ich pl?tzlich allein gegen?berstand, weil N. Zigaretten holen ging. Ich ?berlegte, was ich sagen k?nnte, um die Pause zu ?berbr?cken, aber mir war nicht nach Smalltalk und so schwieg ich. Komische Situation. Allerdings war es mir nicht wahnsinnig unangenehm und mir f?llt gerade auf, da? es ja nicht nur an mir war, das Schweigen zu durchbrechen. Mal wieder bezeichnend, da? ich die Schw?che lediglich bei mir gesehn habe...

Aber um zu meinem Gedankengang von eingangs zur?ckzukommen: Ich f?hle mich immer ein bi?chen ausgeschlossen, wenn ich fr?hzeitig nachhause gehe. Nicht, da? ich immer ?berall mitmischen mu?, das ist keineswegs der Fall - aber ich w?re wirklich gern noch l?nger geblieben und h?tte am liebsten die Gedanken an das Unausgeschlafensein am morgigen Tag verdr?ngt, was mir nicht gelungen ist.
6.6.04 02:56


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